•                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Fotos: Achim Plutzkat

 

Jagdschloss Augustusburg

Das Jagdschloss Augustusburg wurde in den Jahren 1568 bis 1572 oberhalb der gleichnamigen Stadt auf dem Schellenberg 516 m ü. NN am Nordrand des Erzgebirges (Deutschland) im Renaissancestil errichtet.[1] Die weithin sichtbare Schlossanlage stellt eine Landmarke dar. Sie liegt 12 km östlich von Chemnitz und 21 km südwestlich von Freiberg im Freistaat Sachsen.
Doch Schloss Augustusburg beeindruckt nicht nur durch seine geschichtsträchtige Atmosphäre: Kaum ein Schloss in Deutschland beherbergt ein derartiges Kultur- und Bildungsangebot. Neben dem Motorradmuseum finden Besucher hier Ausstellungen über die Jagdtier- und Vogelkunde, Kutschen-, Jagd- und Schlossgeschichte.

Familien-Burg Scharfenstein

Es gibt nur wenige Orte, an denen sich Mythos und Magie des Erzgebirges so bündeln wie auf der mittelalterlichen Burg Scharfenstein – errichtet um 1250 bei der Kolonisierung des Erzgebirges, nachdem man dort Silbererze entdeckt hatte. Burg Scharfenstein eine Burg der Familien – mit Märchentagen, Geistertreffen, Schatzsuche, dem traditionellen Weihnachtsmarkt „Scharfensteiner Adventszauber ANNO 1900“ und mehr.

Spielzeugdorf Seiffen

Die Bergkirche Seiffen ist eine der berühmtesten Kirchen der Welt. Einst diente sie den Seiffener Bergleuten für ihre Quartalsgottesdienste, seit 1833 ist sie Pfarrkirche. Am besten erschließt sich die Kirche bei einer kleinen Führung und erst recht zu den Gottesdiensten und Kirchenmusiken. So wie es über dem Haupteingang zu lesen ist, möchte die Kirche bis heute ein Ort „zur Ehre Gottes und zum Heil der Menschen“ sein.

Anaberg-Buchholz

Annaberg-Buchholz ist die Hauptstadt des Erzgebirgskreises. Seit über 500 Jahren bildet sie ein Zentrum von Wirtschaft, Kultur und Verwaltung. Sie gehört zu den historisch bedeutsamen Silberstädten Sachsens. Herzog Georg der Bärtige, Herrscher im albertinischen Sachsen, beeinflusste von Anfang an die Entwicklung seiner Lieblingsstadt. In seinem Auftrag wurde am 21. September 1496 die "Neue Stadt am Schreckenberg", das spät​ere St. Annaberg gegründet.

Adam Ries und Annaberg-Buchholz sind zwei Seiten der selben Medaille.
Von 1523 bis zu  seinem Tod im Jahr 1559 lebte der bekannteste deutsche Rechenmeister in St. Annaberg. Mit seinen drei Rechenbüchern, seinem Grundwerk der Algebra, der "Coß" und mit seiner Rechenschule verstand er es,
Mathematik dem "gemeynen Mann" nahe zu bringen.

Der Hirtstein

Der Hirtstein ist ein 889,8 m ü. NHN[1] hoher Berg bei Satzung im oberen Erzgebirge in Sachsen unweit der deutsch-tschechischen Grenze im Erzgebirgskreis.

Bekannt ist er durch seinen geologisch bemerkenswerten fächerförmigen Basaltaufschluss, der durch einen inzwischen stillgelegten Steinbruch freigelegt wurde.
Die Besonderheit des Hirtsteins ist der durch eine Basalt-Intrusion entstandene Basaltfächer, der die Form einer überdimensionalen Blume oder eines Palmwedels hat.


Der Aufschluss am Hirtstein wurde im Mai 2006 von der Akademie der Geowissenschaften zu Hannover als eines der
77 bedeutendsten nationalen Geotope Deutschlands prädikatisiert. Der Hirtstein ist ein Naturdenkmal und ein Aussichtspunkt.

Auf dem Gipfel befindet sich die Hirtsteinbaude, ein in der Region bekanntes Ausflugslokal sowie ein kleines Café mit Übernachtungsmöglichkeit. 

Museum Kalkwerk Lengefeld

Stolz steht es da, mit seinen Schornsteinen und seinen trapezförmigen steinernen Grundstöcken. Es ist das letzte mit Schachtförderung arbeitende Bergwerk Sachsens und hat eine kleine Schatzkammer-Geschichte zu bieten

Von der gesamten Kalkabbaugeschichte der Region
berichtet heute das Museum in den historischen Gemäuern des Kalkwerks.Eine ganz anderen Nutzung erfuhr das Kalkwerk dann während des zweiten Weltkriegs als Lagerort der bedeutenden Dresdner Kunstschätze. In insgesamt 48 oberen und zwei unteren Depots wurden Exemplare aus der Gemäldegalerie und anderer gelagert. Viele davon fielen allerdings der hohen Luftfeuchtigkeit in den Gebäuden zum Opfer und wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach dem Kriegsende wurden die Räume von Sowjet-Soldaten geplündert und erst später wieder an die DDR zurückgegeben.

Katzenstein und Grüner Graben

Als Katzenstein wird eine ost-südöstlich von Pobershau im Erzgebirge gelegene Felsformation bezeichnet. Der höchste Punkt liegt auf etwa 706 m ü. NN und etwa 90 m über dem Talgrund der Schwarzen Pockau, zu der er steil hinabfällt.
Der Katzenstein erhielt seinen Namen wegen eines Felsvorsprungs, der der Form eines Katzenkopfes ähnelte. Als das Gestein abzustürzen drohte, wurde dieser aus Sicherheitsgründen abgetragen.
Vom Plateau bietet sich ein Weitblick nach Osten und dem zu Füßen liegenden Schwarzwassertal.

Der Grüne Graben im Erzgebirge ist ein im 17. Jahrhundert am Berghang oberhalb der Schwarzen Pockau angelegter Kunstgraben von acht Kilometern Länge, der früher Aufschlagwasser zu den Gruben bei Pobershau leitete.
Der Grüne Graben wurde unterhalb des damaligen Hammerwerks in Kühnhaide aus der Schwarzen Pockau abgezweigt und führte bis zum Goldkronenbach am Westhang des Wildsberges bei Pobershau, über den er in die Rote Pockau mündete. Nur so kommt man auf die angegebene Gesamtlänge von reichlich 8 km. Noch in Funktion erhalten sind davon reichlich 6,5 km Strecke zwischen Kühnhaide und dem Höhenweg unweit des Katzensteins in Pobershau. Der weitere Verlauf wurde durch den nach 1900 angelegten Steinbruch am Nordhang des Tals des Goldkronenbachs zerstört und der Graben wird heute verrohrt zu Tale geführt.